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Warum Augenbrauentransplantation?

Ein ästhetisches Aussehen ist für den Menschen von Heute sehr wichtig. Unser Gesicht ist unsere Tür nach außen. Es ist neben unseren Zähnen ein wichtiger Bestandteil in der Ästhetik unseres Aussehens und der Widerspiegelung unserer Emotionen. Aufgrund angeborener Fehler oder Außeneinwirkungen wie verschiedene Krankheiten oder Verkehrs-, Haushalts- oder Arbeitsunfälle kann die Gesichtsästhetik gestört werden. Diese Störungen führen bei den Betroffenen auch oft zu psychischen Leiden, rauben ihnen die Lebensfreude und wirken sich negativ auf ihr Sozialleben aus.

Die täglich neuen Errungenschaften der Medizin werden nun auch für die Gesichtsästhetik genutzt. Es ist mittlerweile auch möglich Augenbrauen genauso erfolgreich zu transplantieren wie Kopfhaare. Augenbrauenausfall aufgrund von Unfällen, Verbrennen und verschiedenen Krankheiten oder auch angeborener Augenbrauenmangel kann durch Augenbrauentransplantation behandelt werden.

Wie funktioniert die Augenbrauentransplantation?

Die FUE-Technik ist dabei genauso verbreitet wie bei der Kopfhaartransplantation. Die FUE-Technik ist eine leicht anwendbare Methode, die bei Patientinnen und Patienten jeder Altersgruppe in Frage kommt, bei denen kein ernsthafter Grund gegen chirurgische Eingriffe besteht. Mit der FUE-Technik werden Haarwurzeln sowie Haarfollikel, die aus kleinen Einheiten aus Gewebe bestehen, das die Haarwurzeln nährt, werden mit einem speziell entwickelten Motor nicht in streifen- sondern in kreisförmigen Einschnitten einzeln aus dem Nackenbereich entnommen.

Eine Augenbrauentransplantation kann man kurz als ein Prozess beschreiben, bei dem die Haarfollikel aus dem Nackenbereich einer Person, die keinen Haarausfall hat, entnommen und in die im Voraus geöffneten Furchen im Augenbrauenbereich verpflanzt werden.

Vor der Transplantation wird bei einer Untersuchung ein Augenbrauenmodell festgelegt, der einerseits zu der betreffenden Person passt und andererseits von ihr erwünscht ist. Das Augenbrauenmodell wird dazu mit einem Stift in den Augenbrauenbereich gezeichnet, damit sich die Patientin oder der Patient den postoperativen Zustand vorstellen und über das gewählte Modell vergewissern kann.

Danach wird ermittelt, wieviele Haarwurzeln für die Transplantation entnommen werden müssen, um den vorgezeichneten Bereich mit ausreichendem Volumen zu füllen. Daraufhin wird die vorbestimmte Anzahl von Haarwurzeln mit einem Mikromotor oder mit manuellem Punch einzeln aus dem Nackenbereich der Patientin oder des Patienten entnommen. Es ist für die Gewebekompatibilität sehr wichtig, dass die Haarwurzeln körpereigene Haarwurzeln der Patientinnen und Patienten sind.

Für ein natürlich schönes Aussehen wird die Ausrichtung der Furchen sehr genau bestimmt und die Furchen durch Längsschnitte eingeschnitten, in die später die Haarwurzeln implantiert werden sollen. Die Augenbrauentransplantation verlangt ein sehr sorgfältiges Vorgehen, da schon der kleinste Fehler sich sehr negativ auf das Aussehen auswirken kann. Vor der Transplantation wird im ersten Schritt der Augenbrauenbereich mit einem Lokalanästhetikum betäubt.

Die Haarwurzeln aus dem Spenderbereich werden unter Berücksichtigung ihrer Wachstumsrichtung vorsichtig einzeln in die eingeschnittenen Furchen implantiert. Dabei verspürt die Patientin oder der Patient keine Schmerzen. Die Transplantation dauert ungefähr 2 Stunden. Nach dem Eingriff wird die Patientin oder der Patient sofort entlassen. Damit die transplantierten Haarwurzeln fest einwachsen können, muss die Patientin oder der Patient den Augenbrauenbereich vor Außeneinwirkungen, vor Stößen und anderen Traumata sehr gut schützen.

Was passiert nach der Augenbrauentransplantation?

Ungefähr 2 Wochen nach der Augenbrauentransplantation ist der gesamte Schorf im Augenbrauenbereich abgefallen. So wie es auch bei einer Haartransplantation der Fall ist, fallen auch bei einer Augenbrauentransplantation einige der ersten herauswachsenden Augenbrauen aus. Dieser Ausfall ist der Normalfall und sollte nicht als fehlgeschlagene Transplantation interpretiert werden. Es kann durchschnittlich bis zu 3 Monate dauern bis die ersten nachhaltigen Augenbrauen aus den transplantierten Haarwurzeln herauswachsen. Bis aus allen Haarwurzeln Augenbrauen herausgewachsen sind, dauert es rund 6 Monate.

Nach der Augenbrauentransplantation

Die Augenbrauen, die nach Abschluss des Heilungsprozesses nach einer Haartransplantation herauswachsen, müssen in bestimmten Abständen geschnitten werden. Da es sich bei den Haarwurzeln, die in den Augenbrauenbereich transplantiert wurden, um Kopfhaarwurzeln handelt, bleiben die daraus wachsenden Haare nicht so kurz wie Augenbrauen, sondern neigen dazu, wie Kopfhaare lang zu wachsen. Die Patientin oder der Patient muss daher die Augenbrauen auf eine geeignete Länge stutzen, damit das natürliche Aussehen der Augenbrauen bewahrt werden kann. Dieses Nachschneiden muss ungefähr ein Jahr lang vorgenommen werden.

Ein Jahr später haben die Augenbrauen in der Zielregion der Transplantation den natürlichen Wachstumsvorgang von Augenbrauen angenommen und wachsen viel langsamer. Sobald die transplantierten Haarwurzeln diese natürliche Wachstumstendenz angenommen haben, muss man die Augenbrauen nicht mehr nachschneiden.

Innerhalb von 6 Monaten wird der Haarwachstum aus den transplantierten Haarwurzeln zum größten Teil abgeschlossen. Man kann sie so wie natürliche Augenbrauen modellieren. Ein Jahr nach der Transplantation kann man sich einer erneuten Transplantation unterziehen, wenn man noch dichtere und dickere Augenbrauen wünschen sollte.

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